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Entdecken · Stadtteil

Innstadt Passau: der Stadtteil gegenüber

Römerkastell, Mariahilf mit 321 Stufen – und der beste Blick zurück auf die Altstadt.

Regional verankertAntwort in 1–3 Werktagen
Innstadt in Passau mit Kirche und Blick über den Inn auf die Altstadt
BavariaConnect
Jürgen Kronawitter
Inhaber BavariaConnect – Marketing, Investments und Unternehmensberatung in Passau. Redaktionell verantwortlich für diesen Beitrag.
Veröffentlicht am 10.02.2026 · zuletzt geprüft am 30.07.2026

Die Innstadt liegt gegenüber der Altstadt am rechten Innufer und ist über die Marienbrücke erreichbar. Hier befinden sich das Römermuseum Kastell Boiotro und die Severinskirche. Oberhalb liegt die Wallfahrtskirche Mariahilf, zu der eine gedeckte Stiege mit 321 Stufen führt.

Warum die Innstadt oft übersehen wird

Wer den ersten Besuch auf Dom und Rathaus konzentriert, kann die Innstadt leicht auslassen. Der Gang über die Marienbrücke eröffnet eine andere Perspektive: Vom rechten Innufer schauen Sie auf die Altstadtsilhouette. Ruhe und Preise hängen vom konkreten Ort und Zeitpunkt ab.

Die Innstadt hat eine Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Das Kastell Boiotro und archäologische Funde dokumentieren diese frühe Besiedlung. Historischer Ortskern, Kirchen und Lage auf der anderen Innseite geben dem Stadtteil einen eigenen Charakter.

Heute verbindet die Innstadt Wohngebiete, Nahversorgung und Gastronomie. Vergleichen Sie das konkrete Lokal und seine Karte; ein niedrigeres Preisniveau als in der Altstadt lässt sich nicht grundsätzlich voraussetzen.

Drei Ziele in der Innstadt

01

Römermuseum Boiotro

Reste des Kastells, Funde aus der Römerzeit und ein rekonstruierter Bereich. Kompakt und gut erklärt.

02

Mariahilf

Wallfahrtskirche über der Innstadt, erreichbar über die gedeckte Stiege mit 321 Stufen. Aussicht inklusive.

03

Innufer

Uferweg mit Blick auf die Altstadtsilhouette – der beste Ort für Fotos vom Dom.

Der Weg hinauf nach Mariahilf

Die Wallfahrtsstiege ist eine gedeckte Treppe mit 321 Stufen, die von der Innstadt hinauf zur Kirche führt. Sie ist überdacht, also auch bei Regen nutzbar, und mit Kreuzwegstationen versehen. Für den Aufstieg braucht man etwa zehn Minuten, mit Pausen mehr – die Stufen sind gleichmäßig, aber durchgehend steil.

Die Wallfahrtskirche Mariahilf stammt aus dem 17. Jahrhundert. Wer die Stiege nicht nutzen kann, sollte die Zufahrt und den Zugang zur Kirche vorab klären. Bei öffentlicher Anreise sind Haltestelle, Fußweg und Höhenunterschied anhand des aktuellen Fahrplans zu prüfen.

Praktisch: Der Rückweg lässt sich variieren – über die Straße hinunter zum Innufer und dann am Wasser zurück zur Brücke. Zusammen mit Römermuseum ergibt das einen Halbtagesausflug von etwa zwei bis drei Stunden.

Blick von der Innstadt über den Inn auf den Stephansdom und die Passauer Altstadt

Was in der Innstadt zu sehen ist

✓Römermuseum Kastell Boiotro mit Funden und Grundmauern
✓Wallfahrtskirche Mariahilf über der Stiege mit 321 Stufen
✓Uferweg am Inn mit Blick auf die Altstadtsilhouette
✓Severinskirche als eine der ältesten Kirchen der Stadt
✓Lokale und Cafés in einem eigenen Stadtteil gegenüber der Altstadt
✓Marienbrücke als Verbindung zur Altstadt, fünf Minuten zu Fuß

Für Fotos und für Ruhe

Vom Innufer der Innstadt lassen sich Dom und Altstadt über dem Wasser fotografieren. Die Lichtwirkung hängt von Jahreszeit, Bewölkung und Blickrichtung ab; vergleichen Sie mehrere Standorte statt nur eine feste Uhrzeit einzuplanen.

Auch in der Innstadt gibt es Verkehr, Besucher und belebte Abschnitte. Für eine Pause kommen geeignete Uferbereiche und Plätze infrage. Achten Sie mit Kindern oder Hund besonders auf Radverkehr und die Nähe zum Wasser.

Anreise und Verbindung

Zu Fuß verbindet die Marienbrücke Altstadt und Innstadt. Für Bus und Auto prüfen Sie die konkrete Verbindung beziehungsweise Parkmöglichkeit. Verfügbarkeit und Gebühren sind nicht grundsätzlich günstiger als auf der anderen Flussseite.

Wer den Besuch mit einem Spaziergang verbinden möchte, kann eine Route über Mariahilf oder in die südlich anschließende Umgebung wählen. Kohlbruck liegt auf der anderen Innseite und ist keine unmittelbare Verlängerung des Innstadtaufstiegs.

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Geschichte: von Boiotro zur Innstadt

Das spätrömische Kastell Boiotro entstand im 3. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Innstadt. Seine Reste und Funde werden im Römermuseum vermittelt. Zusammen mit der Severinskirche eröffnet es einen Zugang zur Geschichte vor dem barocken Stadtbild.

Die Severinskirche gilt als eine der ältesten Kirchen des Raums und geht auf eine spätantike Anlage zurück. Zusammen mit dem Römermuseum ergibt sich damit ein Rundgang, der die Zeit vor der Bischofsstadt greifbar macht – ein Aspekt, der bei Passau-Besuchen meist übersehen wird.

Rundgang durch die Innstadt

✓Römermuseum Kastell Boiotro mit Grundmauern
✓Severinskirche als spätantiker Ursprung
✓Wallfahrtsstiege mit 321 Stufen nach Mariahilf
✓Wallfahrtskirche Mariahilf mit Gnadenbild
✓Uferweg am Inn mit Blick auf die Altstadt
✓Lokale im Ortskern abseits der Touristenwege
Häufige Fragen

Antworten auf einen Blick

Wie kommt man in die Innstadt?+

Zu Fuß über die Marienbrücke in etwa fünf Minuten von der Altstadt, alternativ mit dem Bus oder Auto.

Wie viele Stufen hat die Stiege nach Mariahilf?+

321 Stufen, überdacht und mit Kreuzwegstationen. Der Aufstieg dauert etwa zehn Minuten.

Kommt man auch ohne Treppe nach Mariahilf?+

Eine Straßenanbindung besteht. Klären Sie vorab Parken und den konkreten Zugang; bei Busanreise sind Haltestelle und verbleibender Fußweg gesondert zu prüfen.

Was zeigt das Römermuseum?+

Grundmauern und Funde des Kastells Boiotro sowie Ausstellungsstücke zur Römerzeit in der Region.

Wo entsteht das klassische Passau-Foto?+

Am Innufer der Innstadt, mit Blick auf Dom und Altstadt – am besten nachmittags oder abends.

Ist die Innstadt günstiger als die Altstadt?+

Das lässt sich nicht allgemein sagen. Vergleichen Sie aktuelle Speisekarten und Parktarife sowie die konkrete Lage. Weniger touristische Bekanntheit garantiert weder günstigere Preise noch mehr Ruhe.

Wie alt ist die Innstadt?+

Die Besiedlung reicht in die Römerzeit zurück. Das Kastell Boiotro aus dem 3. Jahrhundert und weitere archäologische Spuren werden im Römermuseum erläutert.

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