Einen Onlineshop erstellen zu lassen kostet bei uns effektiv 260 Euro monatlich über eine feste Laufzeit und umfasst Shop-Einrichtung, Produkte mit Varianten, Versandoptionen, Zahlungsanbindung und Produkt-Schema für Google Shopping und KI-Antworten. Die Umsetzung dauert je nach Sortimentsgröße sechs bis zwölf Wochen.
Wann ein eigener Shop sinnvoll ist
Ein eigener Shop lohnt sich, wenn Sie Produkte mit ausreichender Marge haben, Versand organisieren können und mindestens ein Sortimentsteil planbar nachgefragt wird. Für Einzelstücke, sehr beratungsintensive Produkte oder rein regionale Abholware ist häufig eine gute Produktseite mit Anfrageformular der bessere Weg.
Ein häufiger Fehler ist der Start mit dem gesamten Sortiment. Sinnvoller ist ein Beginn mit den 20 bis 50 Artikeln, die sich am besten verkaufen oder am klarsten beschreiben lassen. Der Shop wächst danach mit den Erfahrungen aus echten Bestellungen.
Der zweite häufige Fehler ist die fehlende Rechnung. Vor dem Start sollte klar sein, was ein Paket kostet – Verpackung, Versand, Retouren, Zahlungsgebühren, Zeitaufwand. Wer diese Kosten nicht kennt, verkauft mitunter mit Verlust und merkt es erst nach Monaten.
Was im Shop enthalten ist
Produkte & Varianten
Größen, Farben, Staffelpreise und Lagerstände sauber abgebildet.
Zahlung & Versand
Anbindung gängiger Zahlungsanbieter, Versandregeln nach Gewicht oder Warenwert.
Produkt-Schema
Strukturierte Daten für Google Shopping und KI-Antworten inklusive Verfügbarkeit und Preis.
Rechtstexte
Widerruf, AGB und Versandinformationen technisch eingebunden.
Was ein Shop wirklich kostet
Die Einrichtung ist ein Teil der Rechnung. Dauerhaft kommen Zahlungsgebühren von meist 1 bis 3 Prozent je Transaktion, Versandkosten, Verpackung und der Zeitaufwand für Bestellabwicklung und Retouren hinzu. Bei kleinen Warenkörben unter 25 Euro bleibt davon oft wenig übrig.
Bei uns liegt Paket 3 mit Shop bei effektiv 260 Euro monatlich über 48 Monate, inklusive Hosting, Updates und Backups. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft die Betreuung für 89 Euro monatlich weiter, jederzeit kündbar.
Zusätzliche Kosten entstehen nur bei Sonderwünschen – etwa Anbindung an eine Warenwirtschaft, Mehrsprachigkeit oder Abo-Modelle. Diese kalkulieren wir vorab und nennen den Preis schriftlich, bevor wir beginnen.
Checkliste vor dem Shop-Start
Sichtbarkeit für Shops: SEO und KI
Produktseiten ranken selten von allein. Was funktioniert, sind eigene Texte je Produkt statt übernommener Herstellerbeschreibungen, Kategorieseiten mit echtem Inhalt und Ratgeberseiten zu den Fragen, die vor dem Kauf gestellt werden.
Für KI-Antworten ist das Produkt-Schema entscheidend: Preis, Verfügbarkeit, Zustand, Versandinformationen. Wenn diese Angaben maschinell lesbar sind, kann ein Shop in Antworten zu Kaufberatungen genannt werden – ein Kanal, den viele Händler bisher nicht bedienen.
Wir setzen beides von Anfang an mit auf. Ein Shop ohne Sichtbarkeit ist ein Katalog, den niemand liest – die Technik allein bringt keine Bestellungen.
Passend dazu
Regional verkaufen und versenden
Für Händler aus Passau und Niederbayern ist die Kombination aus Ladengeschäft und Shop meist stärker als eine der beiden Wege allein. Abholung im Laden senkt Versandkosten und bringt Kunden ins Geschäft, wo Zusatzverkäufe entstehen. Umgekehrt schafft der Shop Reichweite über die Region hinaus.
Praktisch bewährt hat sich, Abholung sichtbar als Option anzubieten und Lieferzeiten realistisch anzugeben. Wer zwei Tage schreibt und in fünf liefert, erzeugt Rückfragen und Retouren; wer fünf Tage schreibt und in zwei liefert, sammelt gute Bewertungen.
Für die Sichtbarkeit lohnt zusätzlich eine Ortsangabe im Shop: Ein Händler mit erkennbarem Standort in der Region wird bei Suchen mit Ortsbezug und in KI-Antworten häufiger genannt als ein anonymer Versandshop.
Kurz zusammengefasst
Vor dem Start rechnen: der Deckungsbeitrag je Paket
Vor der ersten Bestellung sollte klar sein, was von einem Verkauf übrig bleibt. Von 49 Euro Verkaufspreis gehen Einkauf, Verpackung, Versand, Zahlungsgebühr und der Zeitaufwand für Kommissionierung ab. Realistisch bleiben davon in vielen Sortimenten 8 bis 15 Euro – bei einer Retoure wird daraus schnell ein Minus.
Deshalb lohnt es, bewusst mit Artikeln zu starten, die einen höheren Warenkorb oder eine höhere Marge haben. Auch Bündel und Staffelpreise helfen: Sie erhöhen den Warenkorb, ohne die Versandkosten zu verdoppeln.
Ein zweiter Punkt ist der Zeitaufwand. Zwanzig Bestellungen am Tag bedeuten Packen, Etiketten, Retouren und Rückfragen. Diese Stunden müssen im Betrieb vorhanden sein, sonst leidet das Kerngeschäft.
Was Shops in der Region häufig unterschätzen
Die drei Punkte, an denen Shops scheitern
Erstens Sortimentspflege: Ein Shop mit 400 Artikeln bedeutet 400 Beschreibungen, Bilder und Lagerstände, die aktuell bleiben müssen. Wer das nicht einplant, hat nach einem halben Jahr veraltete Preise und tote Artikel.
Zweitens Versand und Rückgabe. Verpackung, Porto und Retouren entscheiden über die Marge, nicht der Artikelpreis. Drittens die Auffindbarkeit einzelner Produkte – ohne saubere Produktdaten und Kategorietexte findet Google nur die Startseite.
Was wir bei der Einrichtung übernehmen
Antworten auf einen Blick
Onlineshop anfragen
Nennen Sie uns Sortiment und Zielgruppe – wir schätzen Aufwand, Zeitplan und laufende Kosten ein. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.


