Google Ads lohnt sich in Passau vor allem dann, wenn Ihre Leistung aktiv gesucht wird und der Auftragswert die Klickkosten trägt. Für Handwerk, Praxen, Kanzleien und Dienstleister ist das oft der Fall. Für erklärungsbedürftige Angebote ohne Suchvolumen ist es meist die falsche Reihenfolge.
Wann Anzeigen die richtige Wahl sind
Anzeigen kaufen Aufmerksamkeit sofort ein. Das ist ihr Vorteil gegenüber SEO, das Monate braucht. Deshalb sind Ads richtig, wenn Sie kurzfristig Auslastung brauchen, ein neues Angebot testen oder eine Saison abdecken – etwa Heizungswartung im Herbst oder Klimaanlagen im Frühjahr.
Die Rechnung muss aber aufgehen. Wenn ein Klick zwei Euro kostet und aus fünfzig Klicks eine Anfrage entsteht, kostet die Anfrage hundert Euro. Bei einem Auftragswert von 4.000 Euro ist das ein gutes Geschäft, bei 150 Euro nicht. Diese Rechnung stellen wir vor dem ersten Euro auf.
Nicht sinnvoll sind Anzeigen, solange die Zielseite nicht überzeugt. Wer Besucher auf eine Startseite ohne klaren Anfrageweg schickt, zahlt für Klicks, die nichts auslösen. Deshalb prüfen wir immer zuerst die Seite, dann das Konto.
Wie wir Kampagnen aufbauen
Suchbegriffe statt Streuung
Nur Begriffe mit Kaufabsicht, dazu konsequente Ausschlusslisten.
Regionale Eingrenzung
Passau und Umgebung mit sinnvollem Radius statt ganz Bayern.
Passende Zielseite
Anzeige und Seite sprechen dieselbe Sprache – sonst springen Besucher ab.
Anfragen messen
Formular und Anruf werden als Ziel erfasst, nicht nur Klicks.
Budget mit Deckel
Tagesbudget fest, Ausgaben transparent, keine Überraschungen.
Monatlicher Bericht
Was ausgegeben wurde, was daraus entstanden ist, was wir ändern.
Welches Budget in der Region realistisch ist
Für einen regionalen Betrieb in Passau liegt ein sinnvoller Einstieg meist zwischen 300 und 800 Euro Werbebudget im Monat. Darunter fehlen Daten, um überhaupt zu erkennen, welche Suchbegriffe funktionieren. Deutlich mehr ist erst sinnvoll, wenn die Kampagne verlässlich Anfragen liefert.
Die Klickpreise unterscheiden sich stark je Branche. Handwerkliche Notdienste und Rechtsthemen sind teuer, weil der Auftragswert hoch ist. Gastronomie und Handel liegen niedriger. Wir schätzen den Rahmen vorab anhand echter Werte aus dem Keyword-Planer, nicht anhand von Erfahrungssätzen.
Wichtig ist die Trennung von Werbebudget und Betreuung. Das Budget geht vollständig an Google. Unsere Betreuung wird separat berechnet, damit Sie sehen, was in Reichweite fließt und was in Arbeit.
Ablauf einer Kampagne
Google Ads und SEO zusammen denken
Anzeigen und Suchmaschinenoptimierung sind keine Alternativen, sondern arbeiten zusammen. Die Suchbegriffe, die in Ads Anfragen bringen, zeigen genau, welche Inhalte auf der Website entstehen sollten. Umgekehrt senkt eine gute Seite die Klickkosten, weil Google Relevanz bewertet.
Der wirtschaftlich sinnvollste Weg für regionale Betriebe: Anzeigen für sofortige Auslastung, parallel Inhalte aufbauen, die langfristig ohne Klickkosten gefunden werden. Nach sechs bis zwölf Monaten kann das Budget dann oft reduziert werden.
Wir empfehlen keine Kampagne, die wir selbst nicht bezahlen würden. Wenn die Rechnung nicht aufgeht, sagen wir das – und schlagen stattdessen Local SEO oder einen Verzeichniseintrag vor.
Passend dazu
Ausschlusslisten: der wichtigste Sparhebel
Ein neues Konto verbrennt Budget an Suchbegriffen, die nichts mit dem Angebot zu tun haben. Typische Beispiele: „Ausbildung", „Gehalt", „selber machen", „kostenlos", „Jobs" oder Markennamen von Wettbewerbern. Jeder dieser Klicks kostet Geld und bringt keine Anfrage.
Deshalb pflegen wir Ausschlusslisten von Beginn an und erweitern sie wöchentlich anhand der tatsächlichen Suchanfragen. In den ersten Wochen sinken die Kosten pro Anfrage dadurch häufig um ein Drittel – ohne die Anzeigentexte anzufassen.
Genauso wichtig ist die zeitliche Steuerung. Ein Handwerksbetrieb, der nachts keine Anrufe annimmt, sollte in diesen Stunden auch nicht bieten. Bei Notdiensten ist es umgekehrt: Dort entstehen nachts die wertvollsten Anfragen.
Was wir wöchentlich prüfen
Klickpreise in der Region
Die Klickpreise unterscheiden sich in Passau je Branche erheblich. Bei Rechts- und Finanzthemen sowie bei Notdiensten liegen sie deutlich höher, weil der Auftragswert hoch ist. Bei Handel, Gastronomie und einfachen Dienstleistungen sind sie moderat. Diese Spreizung entscheidet, ob Anzeigen wirtschaftlich sind.
Wir schätzen die Werte vor Beginn anhand des Keyword-Planers und rechnen daraus die mögliche Anfrage-Kosten hoch. Diese Zahl vergleichen wir mit Ihrem durchschnittlichen Auftragswert. Erst wenn das Verhältnis passt, empfehlen wir eine Kampagne.
Ein Vorteil der Region: Der Wettbewerb um Anzeigenplätze ist geringer als in Großstädten. Betriebe aus Passau und Umgebung erreichen deshalb oft mit kleinen Budgets die vorderen Positionen – vorausgesetzt, die Kampagne ist eng auf das Einzugsgebiet begrenzt.
Antworten auf einen Blick
Anzeigen prüfen lassen
Wir schätzen Klickpreise und mögliche Kosten pro Anfrage für Ihre Leistung ab – und sagen offen, ob sich Ads für Sie rechnet. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.


