Ein Baukasten kostet 10 bis 30 Euro im Monat, die Arbeit machen Sie selbst. Realistisch sind 30 bis 60 Stunden für eine ordentliche Unternehmensseite mit Texten und Bildern. Wer diese Zeit hat und gern gestaltet, kommt gut zurecht – wer sie nicht hat, zahlt sie doppelt.
Was beim Selbermachen unterschätzt wird
Die Technik ist heute nicht das Problem – Baukästen funktionieren. Der Aufwand liegt beim Inhalt: Struktur festlegen, Texte schreiben, Bilder beschaffen und zuschneiden, Suchbegriffe recherchieren, Seitentitel und Beschreibungen setzen, Formulare testen. Genau hier bleiben die meisten Projekte hängen – häufig monatelang.
Baukästen können technische SEO-Funktionen bereitstellen. Ob eine Seite gefunden wird, hängt außerdem von hilfreichen Inhalten, Zugänglichkeit und Wettbewerb ab. Suchfragen und die Darstellung der eigenen Leistungen sollten deshalb auch beim Selbermachen geplant werden.
Dritter Punkt: Der Aufwand endet nicht mit dem Start. Öffnungszeiten, Leistungen, Preise, Team – wer das nicht pflegt, hat nach zwei Jahren eine Seite, die aktiver schadet als hilft.
Drei realistische Wege
Selbst mit Baukasten
10 bis 30 € monatlich plus 30 bis 60 Stunden Arbeitszeit. Passt bei Zeit, Lust und einfachem Bedarf.
Machen lassen
Ab 69 € monatlich inklusive Design, Texten, Hosting und Pflege. Kein Zeitaufwand außer Abstimmung.
Kombination
Professioneller Aufbau, danach kleine Änderungen selbst – nach kurzer Einweisung.
Die Rechnung über drei Jahre
Baukasten selbst: rund 20 Euro monatlich, dazu einmalig 40 Stunden Arbeit. Bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 50 Euro entspricht das 2.000 Euro Arbeitszeit plus 720 Euro Abo – zusammen etwa 2.720 Euro über drei Jahre, ohne laufende Pflege.
Für Paket 1 nennt unsere Preisübersicht einen Gesamtpreis von 2.500 Euro netto über 36 Monate. Design, Texte, SEO-Grundlagen, Hosting, Updates und Pflege sind im vereinbarten Umfang enthalten. Eigener Aufwand bleibt für Informationen, Abstimmung und Freigaben.
Der Vergleich hängt von Ihrer verfügbaren Zeit, Erfahrung, den benötigten Funktionen und dem konkreten Angebot ab. Auch wer seine Arbeitszeit bewertet, kann mit einem Baukasten wirtschaftlich arbeiten. Entscheidend ist die vollständige Rechnung für den eigenen Betrieb.
Wann Selbermachen sinnvoll ist
Der häufigste Fehler in beiden Wegen
Eine Website ohne klaren nächsten Schritt. Egal wie sie entstanden ist: Wenn Besucher nicht auf jedem Bildschirm sehen, wie sie Kontakt aufnehmen, gehen Anfragen verloren. Ein sichtbarer Anfrageweg ist wichtiger als jedes Designdetail.
Zweiter häufiger Fehler: keine eigenen Bilder. Fotos vom eigenen Betrieb, Team und den eigenen Arbeiten wirken deutlich stärker als gekaufte Motive – auch wenn sie mit dem Handy entstanden sind.
Passend dazu
Ein mögliches Risiko beim Selbermachen
Wenn die Website neben dem Tagesgeschäft entsteht, können fehlende Texte, Bilder oder Freigaben den Abschluss verzögern. Das ist ein mögliches Planungsrisiko, kein dokumentierter Kundenfall. Feste Aufgaben und Termine helfen, den Aufwand überschaubar zu halten.
Das ist kein Argument gegen Selbermachen, sondern für eine ehrliche Einschätzung: Wer die Seite in einem Zug fertigstellt, kommt gut zurecht. Wer sie „nebenbei" plant, sollte den Aufwand realistisch bewerten oder abgeben.
Wenn Sie selbst machen: die Reihenfolge
Antworten auf einen Blick
Kurz gegenrechnen lassen
Sagen Sie kurz, was Sie brauchen und wie viel Zeit Sie haben. Wir sagen offen, ob Selbermachen für Sie günstiger ist. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.


