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Unternehmensrettung

Wenn es eng wird: Klarheit, Liquidität, Zukunft

In der Krise zählen Tempo und ein kühler Kopf. Wir stabilisieren Ihr Unternehmen, ordnen die Lage und entwickeln einen realistischen Weg nach vorn.

Regional verankertAntwort in 1–3 Werktagen
Unternehmensrettung Passau – Strategiearbeit bei BavariaConnect

Unternehmensrettung heißt für uns: erst Fakten, dann Maßnahmen. Wir verschaffen Ihnen in wenigen Tagen ein klares Bild von Liquidität, Kosten und Erlösen, sichern das Dringendste und arbeiten dann an einer Struktur, die wieder tragfähig ist – vertraulich und ohne Schuldzuweisungen.

So gehen wir vor

01

Lage klären

Liquidität, Verbindlichkeiten und Erlösquellen in einem belastbaren Überblick.

02

Sofortmaßnahmen

Kosten stoppen, Zahlungsfähigkeit sichern, Gespräche mit Beteiligten führen.

03

Neu aufstellen

Geschäftsmodell, Marketing und Finanzierung auf eine tragfähige Basis bringen.

Warum Marketing in der Krise dazugehört

Sanierung wird oft nur als Kostenthema gedacht. Doch ein Unternehmen wird nicht allein durch Sparen gerettet – es braucht auch wieder Umsatz.

Weil wir Marketing und Betriebswirtschaft zusammen betrachten, arbeiten wir gleichzeitig an beiden Seiten: Ausgaben senken und Nachfrage zurückgewinnen.

Typische Anlässe für ein Gespräch

Liquidität wird knapp oder ist schwer planbar
Umsätze sind dauerhaft rückläufig
Bank oder Lieferanten werden zurückhaltend
Ein Standort oder Geschäftsbereich verliert Geld
Sie brauchen eine zweite, unabhängige Meinung

Die ersten 14 Tage entscheiden

In einer angespannten Lage ist Geschwindigkeit wichtiger als Perfektion. Zuerst brauchen Sie Klarheit über die Liquidität: Welche Zahlungen gehen in den nächsten vier Wochen raus, welche kommen sicher herein, wo ist die Lücke? Diese Rechnung entsteht an einem Tag, nicht in einem Monat.

Danach folgen Gespräche – mit Banken, Lieferanten, Vermietern und gegebenenfalls Finanzamt und Krankenkassen. Wer früh und mit belastbaren Zahlen kommt, findet in der Regel Lösungen. Wer wartet, verliert Verhandlungsspielraum.

Parallel muss der Betrieb weiterlaufen. Kunden dürfen nicht verunsichert werden, Sichtbarkeit und Anfragen dürfen nicht abreißen. Genau hier hilft unsere Doppelrolle: Wir arbeiten an Zahlen und Verhandlungen und halten gleichzeitig Marketing und Vertrieb am Laufen.

Warnsignale, die man nicht ignorieren sollte

01

Liquidität auf Sicht

Sie planen nur noch von Woche zu Woche und schieben Zahlungen.

02

Steigende Verbindlichkeiten

Lieferantenrechnungen bleiben länger offen als vereinbart.

03

Rückstände bei Abgaben

Sozialabgaben oder Steuern werden verspätet gezahlt – ein besonders kritisches Signal.

04

Auftragsrückgang

Anfragen sinken über mehrere Monate, ohne dass die Kosten sinken.

05

Bank wird zurückhaltend

Linien werden nicht verlängert, Sicherheiten nachgefragt.

06

Fehlende Zahlen

Die letzte belastbare Auswertung ist Monate alt.

Was wir übernehmen – und wo Grenzen sind

Wir strukturieren die Zahlen, priorisieren Maßnahmen und begleiten Sie in Gesprächen mit Banken und Gläubigern. Wir helfen, Kosten zu senken, ohne den Betrieb handlungsunfähig zu machen, und stabilisieren die Umsatzseite über Sichtbarkeit und Vertrieb.

Wir leisten keine Rechtsberatung und keine insolvenzrechtliche Vertretung. Wenn eine Insolvenzantragspflicht im Raum steht, gehört das in die Hände einer Fachanwältin oder eines Fachanwalts – wir arbeiten dann Hand in Hand mit den Beteiligten zusammen.

Ebenso wichtig: Nicht jedes Unternehmen ist zu retten. Wenn das Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig ist, ist eine geordnete Beendigung besser als eine verschleppte. Diese Einschätzung sprechen wir früh und klar aus.

Was ein erstes Gespräch braucht

Übersicht über offene Forderungen und Verbindlichkeiten
Kontostände und verfügbare Linien
Personalkosten und laufende Verträge
Auftragsbestand der nächsten Wochen
Letzte verfügbare Auswertung des Steuerberaters
Ihre Einschätzung, welche Kunden tragfähig sind

Liquiditätsplanung in der Praxis

Eine brauchbare Kurzfristplanung passt auf eine Seite: Startsaldo, sichere Eingänge, feste Ausgänge, offene Posten – wochenweise über zwölf Wochen. Wichtiger als Genauigkeit ist Vollständigkeit; jede vergessene Position verzerrt das Bild.

Aus dieser Übersicht ergibt sich die Verhandlungsreihenfolge: Wer wird zuerst angesprochen, welche Stundung schafft am meisten Luft, welche Zahlung ist unverzichtbar? Sozialabgaben und Lohnsteuern haben dabei besonderes Gewicht.

Parallel geht es um die Einnahmenseite. Offene Rechnungen konsequent nachfassen, Anzahlungen vereinbaren, Zahlungsziele verkürzen – das bringt oft schneller Geld als jede Kostensenkung.

Sofortmaßnahmen der ersten Woche

Zwölf-Wochen-Liquiditätsübersicht erstellen
Alle offenen Forderungen auflisten und nachfassen
Verträge und Abos auf Kündbarkeit prüfen
Gespräch mit der Bank vorbereiten – mit Zahlen
Prioritäten bei Zahlungen festlegen
Kunden- und Auftragslage nüchtern bewerten
Unternehmensrettung Passau – Analyse von Liquidität und Sanierungsschritten

Wir investieren in Sanierungsfälle auch selbst

Wenn ein Betrieb im Kern gesund ist und nur die Liquidität fehlt, bleiben wir nicht bei der Beratung stehen: BavariaConnect investiert in solchen Fällen selbst – mit Kapital und mit Know-how. Voraussetzung ist, dass der Fall zu uns passt: nachvollziehbares Geschäftsmodell, Bereitschaft zu Veränderung und Vertrauen auf beiden Seiten.

Die häufigste Form ist eine Umsatzbeteiligung ohne direkte Beteiligung an der Firma. Sie behalten Ihre Anteile und Ihre Entscheidungsfreiheit; wir werden am Umsatz oder am zusätzlich geschaffenen Wert beteiligt. Für Betriebe ist das oft der wichtigste Punkt, weil kein Anteilsverkauf nötig ist.

Alternativ sind eine Minderheitsbeteiligung, Leistung gegen Anteile oder eine Projektfinanzierung möglich. Was passt, klären wir im Erstgespräch – und sagen offen ab, wenn wir keinen tragfähigen Weg sehen.

Kommunikation in der Krise

Wer Zahlungen verschiebt, ohne zu sprechen, verliert Vertrauen. Wer früh anruft, mit Zahlen kommt und einen Plan vorlegt, erhält in den meisten Fällen Stundung oder Ratenvereinbarungen – Lieferanten und Banken haben selbst kein Interesse an einem Ausfall.

Gegenüber Kunden gilt Sachlichkeit: Leistung wie gewohnt erbringen, keine Gerüchte nähren, bei Lieferverzögerungen aktiv informieren. Nichts beschädigt die Umsatzseite schneller als Unsicherheit im Markt.

Intern braucht es eine klare Botschaft. Mitarbeitende bemerken Anspannung ohnehin; eine kurze, ehrliche Information mit Perspektive stabilisiert das Team stärker als Schweigen.

Reihenfolge in Verhandlungen

Sozialabgaben und Lohnsteuer vorrangig behandeln
Löhne und kritische Lieferanten sichern
Bank mit Zahlen und Plan einbeziehen
Vermieter und Leasinggeber ansprechen
Ratenvereinbarungen schriftlich festhalten
Zugesagte Zahlungen unbedingt einhalten

Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Rechtliche, steuerliche und medizinische Fragen gehören in die Hände der jeweils zuständigen Fachleute; Angaben zu Preisen, Fristen und Terminen können sich ändern.

Wir prüfen die Inhalte regelmäßig, übernehmen aber keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität. Hinweise auf veraltete Angaben nehmen wir gern entgegen und korrigieren sie zeitnah.

Häufige Fragen

Antworten auf einen Blick

Ist das Gespräch wirklich vertraulich?+

Ja. Alle Informationen bleiben streng vertraulich – auf Wunsch auch mit Vertraulichkeitsvereinbarung, bevor Sie Details teilen.

Ab wann ist es zu spät?+

Je früher, desto mehr Handlungsspielraum. Auch in fortgeschrittenen Situationen gibt es meist noch Optionen – wichtig ist, sie realistisch zu bewerten.

Ersetzt ihr Steuerberater oder Anwalt?+

Nein. Wir arbeiten mit Ihren bestehenden Beratern zusammen und ergänzen sie um unternehmerische Umsetzung und Marketing.

Wie schnell können Sie einsteigen?+

In akuten Fällen innerhalb weniger Tage. Für das erste Gespräch genügt eine grobe Übersicht der Zahlen.

Ist die Zusammenarbeit vertraulich?+

Ja, absolut. Auf Wunsch mit schriftlicher Vertraulichkeitsvereinbarung – gerade bei laufenden Bank- und Kundenbeziehungen wichtig.

Übernehmen Sie auch die Verhandlungen?+

Wir begleiten und vorbereiten Verhandlungen und nehmen auf Wunsch teil. Rechtliche Vertretung übernehmen Anwälte.

Kann eine Beteiligung Teil der Lösung sein?+

In geeigneten Fällen ja. Wenn das Geschäftsmodell tragfähig ist und nur Kapital und Sichtbarkeit fehlen, prüfen wir einen Einstieg.

Ab wann besteht Insolvenzantragspflicht?+

Das ist eine rechtliche Frage mit engen Fristen und gehört zu einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt. Wir arbeiten in solchen Fällen mit Ihnen und Ihrem Anwalt zusammen.

Sollten wir Mitarbeitende informieren?+

In der Regel ja, in geordneter Form und mit klarer Botschaft. Gerüchte richten mehr Schaden an als Offenheit.

Investiert BavariaConnect selbst in Sanierungen?+

Ja, wenn der Fall passt. Wir bringen Kapital und Know-how ein und arbeiten operativ mit – vor allem in Marketing, Vertrieb und Zahlen.

Muss ich dafür Anteile abgeben?+

Nein. Die häufigste Variante ist eine Umsatzbeteiligung ohne Beteiligung an der Firma. Anteilsmodelle sind möglich, aber nicht Voraussetzung.

Was ist bei Sozialabgaben besonders?+

Nicht abgeführte Arbeitnehmerbeiträge sind besonders kritisch und können persönliche Folgen für die Geschäftsführung haben. Hier ist anwaltliche Beratung angezeigt.

Sollten wir Kunden informieren?+

Nur, soweit es Lieferungen betrifft. Sachliche Information ja, Details zur Finanzlage nein.

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