★ Erste SEO & GEO Agentur der Region PassauMarketing verbindetMarketing · Investments · UnternehmensberatungKostenlose Erstanalyse · Antwort in 1–3 WerktagenJetzt Anfrage stellen★ Erste SEO & GEO Agentur der Region PassauMarketing verbindetMarketing · Investments · UnternehmensberatungKostenlose Erstanalyse · Antwort in 1–3 WerktagenJetzt Anfrage stellen
BavariaConnect Logo – Marketing verbindet
Kostenlose Erstanalyse
Kultur · Kirchen

Kirchen in Passau: Dom, Wallfahrt und Klöster

Sieben Kirchen, die sich lohnen – mit Zugang, Zeiten und was jede besonders macht.

Regional verankertAntwort in 1–3 Werktagen
Barocker Innenraum des Stephansdoms in Passau mit Stuck und Deckenfresken
JK
Jürgen Kronawitter
Inhaber BavariaConnect – Marketing, Investments und Unternehmensberatung in Passau. Redaktionell verantwortlich für diesen Beitrag.
Veröffentlicht am 10.02.2026 · zuletzt geprüft am 30.07.2026

Passau war jahrhundertelang Bischofsstadt, entsprechend dicht ist der Bestand an Kirchen: Stephansdom mit der weltgrößten Domorgel, die Wallfahrtskirche Mariahilf über der Innstadt, die spätantik gegründete Severinskirche sowie mehrere Kloster- und Stadtpfarrkirchen. Der Zugang ist meist frei.

Der Dom als Mittelpunkt

Der Stephansdom prägt die Silhouette der Stadt und ist der wichtigste Sakralbau der Region. Nach dem Stadtbrand von 1662 wurde er im italienischen Barock neu errichtet; erhalten blieb der gotische Chor. Der Innenraum ist hell, stark stuckiert und akustisch außergewöhnlich – Grundlage für die täglichen Orgelkonzerte von Mai bis November.

Sehenswert sind neben der Orgel die Seitenkapellen mit Grabdenkmälern der Fürstbischöfe, die Kanzel und die Deckenfresken in den Gewölbezonen. Für einen Besuch reichen 15 bis 20 Minuten, mit Konzert etwa eine Stunde.

Drei besondere Kirchen

01

Stephansdom

Barocker Bischofsdom mit der größten Domorgel der Welt. Frei zugänglich außerhalb der Gottesdienste.

02

Mariahilf

Wallfahrtskirche über der Innstadt, erreichbar über die gedeckte Stiege mit 321 Stufen.

03

Severinskirche

Ursprung in der Spätantike, eine der ältesten Kirchen der Region, in der Innstadt.

Wallfahrt, Klöster und Stadtpfarrkirchen

Mariahilf ist der wichtigste Wallfahrtsort der Region. Das Gnadenbild aus dem 17. Jahrhundert zog über Jahrhunderte Pilger an, die über die gedeckte Stiege hinaufgingen – 321 Stufen mit Kreuzwegstationen. Der Aufstieg dauert etwa zehn Minuten und ist auch bei Regen möglich, weil die Treppe überdacht ist.

In der Altstadt liegen mehrere Kirchen dicht beieinander: St. Paul am Rande des Rathausplatzes, die Jesuitenkirche St. Michael mit angrenzendem Gymnasium und die Klosterkirche Niedernburg mit dem Grab der Königin Gisela von Ungarn – ein Ort mit europäischem Bezug, den viele Besucher nicht kennen.

Im Umland ergänzen Klosteranlagen das Bild: Vornbach am Inn mit barocker Kirche und Fürstenzell mit einer der bedeutendsten Rokokokirchen Bayerns. Beide sind in etwa 20 bis 30 Minuten erreichbar und lohnen einen Halbtagesausflug.

Kirche in der Innstadt von Passau mit Blick über den Inn zur Altstadt

Kirchen und Andachtsorte im Überblick

Stephansdom mit Domorgel und Orgelkonzerten
Wallfahrtskirche Mariahilf über der gedeckten Stiege
Severinskirche mit spätantikem Ursprung
Klosterkirche Niedernburg mit Grab der Gisela von Ungarn
Jesuitenkirche St. Michael in der Altstadt
Klosterkirchen in Vornbach und Fürstenzell im Umland

Praktische Hinweise für Besuche

Die Kirchen sind außerhalb der Gottesdienste in der Regel frei zugänglich; Öffnungszeiten unterscheiden sich saisonal. Während Gottesdiensten und Konzerten ist Fotografieren nicht gestattet, sonst meist ohne Blitz und Stativ erlaubt. Angemessene Kleidung ist selbstverständlich, Kopfbedeckungen werden abgenommen.

Für Besucher mit Mobilitätseinschränkung: Der Dom hat einen barrierefreien Seiteneingang. Mariahilf ist über die Straße mit Parkplätzen erreichbar, wenn die Stiege nicht in Frage kommt. Die kleineren Kirchen in der Altstadt haben teils Stufen am Eingang.

Kirchliche Anlässe im Jahr

Der Jahreslauf prägt das Programm: Orgelkonzerte von Mai bis Anfang November, Fronleichnamsprozession im Frühsommer, Wallfahrten nach Mariahilf, Adventsandachten und Krippenausstellungen im Dezember. Für Besucher sind diese Termine die dichtesten Momente – auch ohne kirchlichen Bezug.

Für Hochzeiten und Taufen gilt: Die Anmeldung läuft über die jeweilige Pfarrei, mit eigenen Vorlaufzeiten unabhängig vom Standesamt. Beliebte Sommersamstage sind früh vergeben.

Passend dazu im Magazin

Stephansdom und OrgelKonzerte, Zeiten und Besuch.Weiterlesen →Geschichte PassausRömer, Salz und Fürstbischöfe.Weiterlesen →Heiraten in PassauStandesamt, Orte und Ablauf.Weiterlesen →

Kirchenmusik über den Dom hinaus

Neben den Orgelkonzerten im Dom gibt es Kirchenmusik in mehreren Häusern: Chorkonzerte, Orgelmatineen, Vespern und Adventssingen. Diese Termine sind häufig kostenlos oder gegen Spende zugänglich und werden über Pfarrbriefe und Aushänge angekündigt – online findet man sie oft erst kurzfristig.

Die Domsingknaben und mehrere Kirchenchöre gestalten Gottesdienste und Konzerte. Für Besucher, die Kirchenmusik suchen, ist der Gottesdienstbesuch an Hochfesten der zuverlässigste Weg: Dann wird mit vollem Ensemble musiziert, ohne Eintritt.

Rundgang: fünf Kirchen in zwei Stunden

Stephansdom am Domplatz als Ausgangspunkt
Klosterkirche Niedernburg mit Gisela-Grab
Jesuitenkirche St. Michael in der Altstadt
Über die Marienbrücke in die Innstadt
Severinskirche mit spätantikem Ursprung
Aufstieg über die Stiege nach Mariahilf
Häufige Fragen

Antworten auf einen Blick

Kostet der Besuch der Kirchen Eintritt?+

Nein, der Zugang ist außerhalb der Gottesdienste in der Regel frei. Nur Konzerte kosten einen kleinen Eintritt.

Wie komme ich nach Mariahilf?+

Über die gedeckte Stiege mit 321 Stufen in etwa zehn Minuten oder über die Straße mit Parkplätzen und Busanbindung.

Welche Kirche ist die älteste?+

Die Severinskirche in der Innstadt, mit Ursprung in der Spätantike.

Wo liegt Gisela von Ungarn begraben?+

In der Klosterkirche Niedernburg in der Passauer Altstadt.

Ist der Dom barrierefrei?+

Ja, über den Seiteneingang. Kleinere Kirchen in der Altstadt haben teils Stufen.

Kann man in Passau kirchlich heiraten?+

Ja, die Anmeldung läuft über die Pfarrei mit eigenen Vorlaufzeiten. Sommersamstage sind früh vergeben.

Gibt es Kirchenmusik außerhalb des Doms?+

Ja – Chorkonzerte, Orgelmatineen und Vespern in mehreren Kirchen, meist kostenlos oder gegen Spende, angekündigt über Pfarrbriefe und Aushänge.

Weiterlesen
Passau-Magazin →Altstadt Passau →Arbeiten in Passau →
Anfrage

Sie führen einen Betrieb in Passau?

Wir schreiben über die Region – und machen Betriebe aus Passau und Niederbayern online sichtbar. Erzählen Sie kurz, worum es geht: Website, Sichtbarkeit in Google und KI-Suche, Firmeneintrag oder Beratung. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.

Ihre Anfrage geht direkt an unser Team