Die größten Volksfeste in Passau sind Maidult im Frühjahr und Herbstdult im Herbst, beide auf der Dultplatz-Fläche mit Bierzelt, Fahrgeschäften und Marktständen. Dazu kommen Stadtfeste im Sommer, der Christkindlmarkt am Domplatz im Advent und der Wochenmarkt als feste Größe.
Die Dult als größtes Fest
Die Passauer Dult hat zwei Termine im Jahr: die Maidult im Frühjahr und die Herbstdult im September beziehungsweise Oktober. Beide laufen über mehrere Tage mit Festzelt, Fahrgeschäften, Losbuden und einem Marktbereich mit Haushaltswaren, Kleidung und regionalen Produkten.
Der Charakter ist bürgerlich und familiär: Nachmittags ist es Familienzeit mit ermäßigten Preisen an den Fahrgeschäften, abends füllt sich das Zelt. Für Auswärtige lohnt der Besuch besonders am Wochenende, weil dann Musikprogramm läuft.
Praktisch: Parkplätze am Gelände sind begrenzt, Anreise mit Bus oder zu Fuß ist an starken Tagen die bessere Wahl. Wer mit Kindern kommt, geht früh – nach 20 Uhr wird es im Zelt lauter und enger.
Drei Arten von Veranstaltungen
Volksfeste
Maidult und Herbstdult mit Zelt, Fahrgeschäften und Marktbereich – die größten Termine im Jahr.
Stadt- und Straßenfeste
Im Sommer in Altstadt und Stadtteilen, mit Bühnen, Gastronomie und Programm für Familien.
Märkte
Wochenmarkt als feste Größe, Christkindlmarkt im Advent, dazu Flohmärkte und Spezialmärkte.
Sommer, Advent und Wochenmarkt
Im Sommer verteilen sich Stadt- und Stadtteilfeste über die Monate, dazu kommen Bühnen an der Donaulände, Konzerte auf der Veste Oberhaus und Vereinsfeste im Umland. Diese kleineren Termine werden häufig nur örtlich angekündigt – über Aushänge, Vereinsseiten und Social Media.
Im Advent ist der Christkindlmarkt am Domplatz der Mittelpunkt, ergänzt um kleinere Märkte und Aktionen in der Innstadt und an der Donaulände. Die Termine hängen am Advent und verschieben sich daher jährlich.
Der Wochenmarkt ist die verlässlichste Konstante: Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Brot und Blumen von Händlern und Direktvermarktern aus der Region, an festen Markttagen. Für Zugezogene ist er der einfachste Einstieg in die regionale Versorgung.
Jahresübersicht der wichtigsten Termine
Anreise und Planung
An starken Veranstaltungstagen sind Parkplätze in der Innenstadt und am Dultgelände früh belegt. Park-and-Ride mit Busanbindung oder die Anreise mit der Bahn sind dann die bessere Wahl – gerade abends, wenn man Alkohol trinken möchte.
Bei Festen im Freien lohnt ein Blick auf das Wetter: Bühnenprogramme werden bei Gewitter unterbrochen oder abgesagt, Biergärten und Terrassen öffnen wetterabhängig. Die aktuellen Ankündigungen der Veranstalter sind daher verlässlicher als Jahresplanungen.
Für Betriebe: Feste als Sichtbarkeitsfenster
Rund um Dult, Stadtfeste und Advent steigt die Zahl der Suchanfragen nach Öffnungszeiten, Anfahrt und Angeboten deutlich. Für Gastronomie, Handel und Dienstleister ist das der Zeitpunkt, an dem korrekte Angaben im Unternehmensprofil unmittelbar Umsatz bedeuten.
Wer selbst mit einem Stand oder Sponsoring auftritt, sollte das online sichtbar machen – mit Bildern, Standort und Zeiten. Regionale Präsenz wirkt in einer Stadt dieser Größe doppelt: bei Kunden und bei Bewerbern.
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Flohmärkte, Spezialmärkte und Vereinsfeste
Neben den großen Terminen gibt es kleinere Märkte, die für Einheimische interessanter sind: Flohmärkte auf Parkplätzen und in Hallen, Bauern- und Bio-Märkte, Kunsthandwerkermärkte im Advent, Töpfermärkte und gelegentlich Antikmärkte. Sie werden regional angekündigt und wechseln in Termin und Ort.
Vereinsfeste im Umland sind der bodenständigste Teil des Jahres: Feuerwehrfeste, Maibaumfeiern, Erntedank und Kirchweih. Wer sie besucht, erlebt die Region ohne touristische Kulisse – Eintritt kostet meist nichts, gezahlt wird an der Essens- und Getränkeausgabe.
Praktische Hinweise für Festbesuche
Antworten auf einen Blick
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