Marketing für eine Kanzlei sollte zum gewünschten Mandantenkreis und zur verfügbaren Kapazität passen. Die Website kann Schwerpunkte, Zusammenarbeit und offene Stellen verständlich darstellen.
Warum Kanzleien anders vorgehen müssen
Vor zusätzlicher Werbung sollte geprüft werden, welche Mandate fachlich und organisatorisch übernommen werden können. Kapazität, Leistungsspektrum und wirtschaftliches Ziel bestimmen die Ausrichtung.
Rechtsformen, Branchen und Leistungen sollten zutreffend beschrieben sein. So können Interessenten einschätzen, ob ihr Anliegen zur Kanzlei passt. Eine bestimmte Zahl passender Mandate ist damit nicht zugesichert.
Bei der Personalsuche können Angaben zu Arbeitszeit, Software, Fortbildung und gegebenenfalls Homeoffice helfen. Genannt werden nur tatsächlich angebotene Arbeitsbedingungen.
Drei Ziele für Kanzleien
Passende Mandanten
Schwerpunktseiten nach Branche und Rechtsform, mit klarer Aussage, für wen die Kanzlei arbeitet.
Fachkräfte
Karriereseite mit Arbeitszeiten, Technikstand, Fortbildung und Ansprechpartner.
Entlastung
Antworten auf Standardfragen online, damit weniger Zeit am Telefon gebunden ist.
Inhalte, die Vertrauen schaffen
Hilfreiche Kanzleiinhalte können konkrete Fragen zur Zusammenarbeit beantworten, etwa zum Kanzleiwechsel, zur Gründung oder zur Vorbereitung von Unterlagen. Fachliche und rechtliche Aussagen müssen von der Kanzlei geprüft werden.
Auch Software, Belegübermittlung, Ansprechpartner und Rückmeldewege können für Interessenten relevant sein. Die Website sollte den tatsächlichen Ablauf nachvollziehbar erklären.
Angaben zum Honorar sollten mit der Kanzlei abgestimmt werden und zur jeweiligen Leistung passen. Abrechnungsgrundlage und mögliche Abweichungen müssen verständlich sein; unverbindliche Beispiele ersetzen kein individuelles Angebot.
Was auf die Kanzleiwebsite gehört
Sichtbarkeit ohne Werbedruck
Eine aktuelle Website, zutreffende Unternehmensangaben und hilfreiche Schwerpunktseiten können Interessenten Orientierung geben. Welche Maßnahmen die Sichtbarkeit verbessern, hängt von Ausgangslage und Wettbewerb ab.
Kanzleiwerbung muss die berufsrechtlichen Vorgaben berücksichtigen. Wir formulieren sachlich über Leistungen und Arbeitsweise und stimmen die Texte mit der Kanzlei ab. Rechtliche Zweifelsfragen werden vor Veröffentlichung fachlich geklärt.
Passend dazu
Digitalisierung als Argument
Digitale Arbeitsabläufe können für Mandanten relevant sein. Die Website sollte beschreiben, welche Belegübermittlung, Auswertungen und Schnittstellen tatsächlich angeboten werden und wie die Zusammenarbeit organisiert ist.
Auch Bewerber können Informationen zu Software, Einarbeitung und Arbeitsort benötigen. Die Angaben sollten den tatsächlichen Bedingungen entsprechen und bei Änderungen aktualisiert werden.
Anlässe, bei denen Mandanten wechseln
Antworten auf einen Blick
Marketing für Ihre Kanzlei
Nennen Sie kurz Schwerpunkte, Kanzleigröße und ob es um Mandanten, Personal oder beides geht. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.


