Wachstumskapital bekommen mittelständische Betriebe in Bayern nicht nur über die Bank. Wir beteiligen uns an Unternehmen aus der Region und bringen dabei Kapital, Marketingleistung und unternehmerische Begleitung ein – teilweise als Einlage statt Rechnung, häufig verbunden mit einer Umsatzbeteiligung statt fester Zins- und Tilgungslast.
Wann Beteiligung besser passt als ein Kredit
Ein Bankkredit verlangt Sicherheiten und feste Raten ab dem ersten Monat – unabhängig davon, ob die Investition schon wirkt. Für Wachstumsvorhaben mit Anlaufzeit ist das häufig das falsche Instrument: Marketingaufbau, ein zweiter Standort oder der Aufbau eines Vertriebs brauchen Monate, bis sie tragen.
Eine Beteiligung verschiebt dieses Risiko. Wir verdienen mit, wenn es funktioniert, und tragen mit, wenn es länger dauert. In der Aufbauphase entsteht dadurch keine laufende Zins- und Tilgungslast, die Liquidität bindet.
Der Preis dafür ist Beteiligung am Erfolg – entweder über Anteile, über eine Umsatzbeteiligung oder als Kombination. Wer das nicht möchte, ist mit einem Kredit besser beraten. Wir sagen offen, welcher Weg im Einzelfall günstiger ist.
Was wir einbringen
Kapital
Direkte Einlage für Wachstum, Maschinen, Personal oder Markteintritt.
Marketingleistung
Website, Sichtbarkeit, Kampagnen – teils als Einlage statt Rechnung.
Beratung
Zahlen, Preise, Margen, Vertriebsaufbau – unternehmerisch, nicht als Gutachten.
Netzwerk
Kontakte in Handwerk, Immobilien, Finanzierung und Dienstleistung in der Region.
Wonach wir Betriebe auswählen
Wir investieren in Betriebe, deren Geschäft wir verstehen und bei denen wir mit Marketing und Struktur einen echten Unterschied machen können. Das sind meist Handwerk, Dienstleistung, Handel, Immobilien und regionale Marken – bevorzugt aus Passau, Niederbayern und dem angrenzenden Bayern.
Wichtiger als eine perfekte Bilanz ist ein funktionierendes Kerngeschäft mit erkennbarer Nachfrage. Ein Betrieb mit guten Aufträgen und schlechter Sichtbarkeit ist für uns interessanter als ein Betrieb mit guter Website und ohne Nachfrage.
Zwei Ausschlussgründe sind häufig: fehlende Zahlenbasis, sodass keine belastbare Einschätzung möglich ist, und ein Inhaber, der keine Beteiligung möchte, sondern nur Geld. Beteiligung heißt Zusammenarbeit – das muss von beiden Seiten gewollt sein.
Was wir für eine Prüfung brauchen
Ablauf einer Anfrage
Nach Ihrer Anfrage folgt ein vertrauliches Erstgespräch, in dem wir Vorhaben, Größenordnung und Erwartungen klären. Danach prüfen wir die Zahlen und melden uns mit einer klaren Aussage: Interesse mit Rahmen, Interesse unter Bedingungen oder Absage mit Begründung.
Passt es, entsteht ein Modell: Höhe der Einlage, Anteil oder Umsatzbeteiligung, welche Leistungen wir einbringen, welche Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Das wird vollständig schriftlich fixiert, bevor Geld fließt.
Wir beteiligen uns an wenigen Unternehmen, dafür intensiv. Wenn wir absagen, ist das keine Bewertung Ihres Betriebs, sondern eine Frage von Passung und Kapazität – und wir sagen Ihnen, was aus unserer Sicht der bessere Weg wäre.
Passend dazu
Was nach einem Einstieg passiert
Nach der Beteiligung beginnt die Arbeit, nicht die Verwaltung. In den ersten Wochen schaffen wir die Zahlenbasis: Was verdient welcher Bereich, welche Leistungen tragen, welche Kunden binden Zeit ohne Ertrag. Diese Auswertung fehlt in vielen Betrieben – und sie verändert Entscheidungen sofort.
Parallel starten die Marketingmaßnahmen, für die das Kapital gedacht war: Website, regionale Sichtbarkeit, Verzeichnisse, Google-Profil, bei Bedarf Anzeigen. Weil wir diese Leistungen selbst erbringen, entsteht kein Reibungsverlust zwischen Investor und Dienstleister.
Die Zusammenarbeit hat feste Termine: ein monatlicher Zahlen- und Maßnahmentermin, dazu Erreichbarkeit dazwischen. Entscheidungen im Tagesgeschäft bleiben bei Ihnen – wir sind Partner, nicht Aufsicht.
Kurz zusammengefasst
Beteiligung, Kredit oder Förderung – ein Vergleich
Ein Bankkredit ist meist die günstigste Form, wenn Sicherheiten vorhanden sind und die Investition schnell wirkt. Förderdarlehen können Zinsen senken, brauchen aber Vorlaufzeit und feste Verwendungszwecke. Beide verlangen Rückzahlung unabhängig vom Erfolg.
Eine Beteiligung kostet Anteile oder eine Erfolgsbeteiligung, entlastet aber die Liquidität in der Aufbauphase und bringt zusätzlich Leistung mit – bei uns Marketing, Sichtbarkeit und unternehmerische Begleitung. Sinnvoll ist das vor allem, wenn Kapital allein das Problem nicht löst.
In der Praxis kombinieren wir häufig: ein Teil klassische Finanzierung für Maschinen, ein Teil Beteiligung für Marketing und Aufbau. Wir sagen offen, wenn ein Kredit für Sie günstiger wäre – auch wenn wir dann nicht beteiligt sind.
Anlässe, für die Beteiligung besonders passt
Wann Beteiligung sinnvoller ist als ein Kredit
Ein Kredit verlangt Zins und Tilgung ab dem ersten Monat – unabhängig davon, ob die Investition schon wirkt. Genau das ist bei Wachstum das Problem: Personal, Maschinen und Marketing kosten sofort, zahlen sich aber erst später aus.
Eine Beteiligung dreht dieses Verhältnis. Kapital fließt ohne feste Tilgungslast, dafür partizipiert der Geber am Ergebnis. Für Betriebe mit dünner Eigenkapitaldecke ist das oft der einzige Weg, größere Schritte überhaupt zu gehen – und er verbessert nebenbei die Bilanzrelation für künftige Bankgespräche.
Was wir vor einer Beteiligung prüfen
Antworten auf einen Blick
Kapitalanfrage stellen
Alle Angaben bleiben vertraulich. Wir melden uns mit einer klaren Aussage – auch wenn es eine Absage mit Begründung ist. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen.


